Lerntagebuch

Die Analogie zu einem üblichen Tagebuch soll zwei Aspekte hervorheben:

  1. die Regelmäßigkeit der Aufzeichnungen, um die eigene „Lerngeschichte“ rekonstruierbar zu machen
  2. ein auf persönliche Weise geführtes und beständig fortgesetztes Zwiegespräch des Autors/der Autorin mit sich selbst.

Um ein Tagebuch zu führen, genügen Stift, Schreibblock, möglicherweise eine Hülle oder ein fester Einband wegen der Haltbarkeit. Und dann ist da ein Bedarf an Gedanken, die lohnend erscheinen, aufs Papier gebannt zu werden. Allgemeinverbindliche Formen, wie man es „richtig“ macht, gibt es nicht.

Beim Lerntagebuch ist das etwas anders, weil es um Schule geht und die Vielzahl an Schulfächern, die dem Schreiben ihre Zügel anlegen. Und das verlangt nach äußerer Ordnung, um jederzeit leicht nachvollziehbar zu machen, was wann in welchem Umfang erledigt worden ist.

Vermutlich sind so auch nicht Stift und Schreibblock die Mittel der Wahl, sondern ein digitales Medium, das die gewünschten Ordnungskriterien impliziert. Wie das umgesetzt werden kann, zeigt ein Beispiel in Form einer „Excel“ und einer „Libre Office Calc“ Tabelle.