Schritt 2

Abbildung eines ATmega328p zum Auflöten auf ein Board

Das wichtigste Bauteil auf dem Arduino-Board ist ein flaches schwarzes Kästchen mit vielen nach außen gerichteten Beinchen (Abbildung rechts). Ein Aufdruck gibt Auskunft über Hersteller und Typ dieses Bauteils. Der Mikrocontroller befindet sich unsichtbar und gut geschützt in seinem Inneren.

Vorstellung vom Mikrocontroller

Die Abbildung links vermittelt eine Idee, wie man sich diesen Mikrocontroller vorstellen kann: Ein winziges spinnenartiges Wesen (2), das mit seinen Beinchen viele Schalter bedienen kann. Es wartet beständig auf Aufträge, die ihm schriftlich in digitaler Form (1) zugestellt werden müssen. Je nachdem, was im Auftrag steht, öffnet oder schließt es dann unterschiedliche Schalter (3). Jeder einzelne Schaltvorgang hat zur Folge, dass in getrennten Kreisen Ströme fließen bzw. gestoppt werden, sodass beispielsweise eine LED auf dem Board an- oder ausgeht.

EVA-Prinzip

Dieses „Eingabe-Verarbeitung-Ausgabe-Prinzip“, kurz „EVA“ genannt, ist typisch für alle computergesteuerten Prozesse. Als einfaches Beispiel kann das Schreiben am PC genommen werden: Der Druck auf eine Taste (Eingabe) bewirkt einen Rechenvorgang im Computer (Verarbeitung), der zu einer Anzeige auf dem Bildschirm (Ausgabe) führt. Mit unterscheidbaren Farben (in der Abbildung rechts Blau und Gelb) kann der Buchstabe auf dem Bildschirm dargestellt und so vom Leser erkannt werden.

Aufgabe: Erkläre das „EVA-Prinzip“ schriftlich mit deinen Worten oder suche nach einem passenden kurzen Text im Internet. Schreibe oder kopiere den Text in dein Lerntagebuch.

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